Am Freitag, 17.07.2026 wurde der neue Fire Fighter in Roetgen von NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen und den Waldbrandfachleuten des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen vorgestellt.
Beim Fire Fighter handelt es sich um ein geländegängiges Spezialfahrzeug, das im Waldbrandfall die Einsatzkräfte unterstützt und dabei hilft, das Feuer einzudämmen. Sein Wassertank fasst 10.000 Liter. Besonders in Waldgebieten mit unebenen Flächen kommt die Stärke des Fire Fighters zur Geltung, wie ihr im Video sehen könnt.
Es ist erst der zweite Fire Fighter in NRW. Neben dem ersten in Arnsberg wird dieser zweite jetzt in Simmerath – bei unserem Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (A 38) – stationiert.
Unsere Kreisdirektorin Birgit Nolte und unser Kreisbrandmeister Thomas Sprank freuen sich über die große Unterstützung.
Hier sind die wichtigsten technischen Daten und Einsatzmerkmale im Überblick. Kurz und knapp.
Fahrgestell & GeländegängigkeitFahrzeugbasis:
Forstspezialmaschine (Forwarder / Rückezug) des Herstellers Ponsse.
Antrieb & Achsen: 8 Räder verteilt auf 4 Achsen (8×8-Antrieb).
Bereifung: Massive Reifen mit rund einem Meter Durchmesser für maximale Traktion.
Gewicht: Das einsatzbereite Gesamtgewicht liegt bei rund 20 Tonnen.
Geländefähigkeit: Das Fahrzeug überwindet dichteste Waldbestände, Schlamm und extreme Hanglagen. Klassische Feuerwehrfahrzeuge würden daran scheitern.
Pressemittelung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Geländegängig und effizient gegen Waldbrände: Ministerin Gorißen stellt weiteren Fire Fighter in der Eifel vor
